Vitalkur nach Stoll
Anleitung: Täglich 1 Esslöffel Weizen (biologischer Anbau) und ½ Teelöffel Leinsamen frisch mahlen und mit Milch, Joghurt oder Quark einnehmen. Pro Jahr empfiehlt sich eine Kur von 2 mal 6 Wochen (vorzugsweise im Frühjahr und Herbst). Für Kinder und Kleinkinder wird nur die Hälfte der angegebenen Menge verwendet.
Wirkungsweise:
Mit unserer zivilisierten, denaturierten Nahrung nehmen wir heutzutage zu wenig Vitalstoffe auf. Diese wissenschaftlich nicht näher definierten Inhaltsstoffe von Sämereien bewirken das Wachstum einer Pflanze. Die Vitalstoffe sind nur sehr kurz nach Aufspaltung für den Körper verfügbar, da sie an Luftsauerstoff oxidieren. In den Jahrtausenden unserer Menschheitsgeschichte bestand ein Großteil der Ernährung aus gesammelten Pflanzensamen. Beispielsweise war im römischen Reich das Mitführen einer Kornmühle bei den Truppen obligat, damit ein Brei aus frisch gemahlenen Zutaten hergestellt werden konnte.
Behandlung von Pflanzen mit Homöopathika
Diese Behandlungsvorschläge sind Versuche, die natürlich nicht immer funktionieren werden, da auch Pflanzen oftmals individuelle Mittel zur Heilung benötigen. Ein Versuch ist es aber sicherlich wert.
Probleme der Pflanzen nach dem Umtopfen: Aconitum D 30 mit dem Wasser 10 Globuli geben. Wenn keine Besserung innerhalb einer Woche eintritt, dann Gelsemium D 12 in Wasser geben.
Dünne, kränkliche Pflanzen: Silicea D 6 mit dem Wasser 10 Globuli geben.
Oder: Arsenicum album D 12 in das Wasser der "Kümmerlinge" geben. Durch Arsenicum album kann bei Nutzpflanzen (Früchte etc.) der Ertrag gesteigert werden.
Bei schwachen Wurzeln: Sulfur D 12
Als letzter Rettungsversuch bei absterbenden Pflanzen: China D 30
Bei Ungezieferbefall: Sulfur D 30